Die Nord-Ostsee-Auswahl

Im März 1996 wurde in Schleswig-Holstein in einer Gemeinschaftsaktion von Dr. Bernd Brexendorf, Rudolf Diener und Klaus Gudat die NORD-OSTSEE-AUSWAHL gegründet, um mit ehemaligen Fußballgrößen und prominenten Persönlichkeiten für einen wohltätigen Zweck Fußball zu spielen und Spenden zu sammeln. "Für uns alle war es wichtig, dass wir nach unserer aktiven Sportlerlaufbahn nicht ausschließlich zum Spaß zusammen kommen, sondern uns vor allem sozial engagieren", so Dr. Brexendorf. Schnell waren sich die Initiatoren einig, sich für Menschen zu engagieren, die an der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose leiden. Seit Bestehen der Prominenten-Auswahl fließen alle Spenden und Einnahmen an den Mukoviszidose e.V., der sich um die Betroffenen und ihre Angehörigen kümmert.

Mit den Einnahmen werden speziell Projekte in Norddeutschland gefördert! "Wenn man einmal das Leid der Betroffenen hautnah miterlebt hat, weiß man zu schätzen, wie privilegiert man ist, wenn man gesund ist", fasst Klaus Gudat seine Eindrücke zusammen. Und Rudi Diener ergänzt: "Wir hoffen, dass wir durch unser Engagement auf diese Krankheit verstärkt aufmerksam machen und helfen können."

Die ehemaligen Fußballer und die zahlreichen Prominenten, die das Team bei den Spielen zwischen Nord- und Ostsee unterstützen, möchten mit ihrem Engagement "etwas zurückgeben" und dazu beitragen, die Not der an Mukoviszidose Leidenden wenigstens etwas zu lindern. Daher ist es für alle Beteiligten der Nord-Ostsee-Auswahl files/NOA/Spielergruppen/Verantwortlichen/Eissing_Gerd_Mukoviszidose.jpgeine Selbstverständlichkeit, selbst auf das Fahrgeld zu verzichten, um so dafür zu sorgen, dass die gesamten Einnahmen aus den Spielen dort ankommen, wo sie am Nötigsten gebraucht werden – bei den Mukoviszidose Betroffenen in Norddeutschland.

Gerd Eißing, Vorstandsmitglied des Mukoviszidose e.V., ist dankbar für die tatkräftige Hilfe der engagierten Sportler: "Für uns Betroffene, die wir als Patienten oder Eltern den Kampf gegen die Erbkrankheit jeden Tag aufs Neue annehmen müssen, ist die Unterstützung ein Zeichen der Hoffnung und auch Ermutigung."